Eine relativ neue aber dennoch Erfolg versprechende Möglichkeit, sich beim Fremdsprache lernen die Vokabeln besser merken zu können, ist das Lernen mit Wortbildern. Es wird sogar damit geworben, dass man auf diese Art und Weise beim Fremdsprache lernen bis zu 100 neue Vokabeln pro Stunde lernen und behalten kann.

Wie das möglich ist? Auf relativ einfache Weise, nämlich durch Wortbilder, mit denen man sich quasi Brücken baut, damit sich die neuen Vokabeln besser und schneller einprägen. Denn wer beim Fremdsprache lernen stur auswendig lernt, hat oftmals nicht den gewünschten Erfolg.

Die so gelernten Vokabeln schaffen es nämlich leider meistens nicht ins Langzeitgedächtnis, sondern verschwinden bereits nach kurzer Zeit wieder aus dem Gedächtnis. Auch Schüler, die eine Fremdsprache lernen, können ein Lied davon singen: Wie oft pauken sie die geforderten Vokabeln vor einem Test und quasi am Tag danach ist schon alles wieder vergessen.

Das ist natürlich nicht unbedingt Sinn der Sache, denn beim Fremdsprache lernen ist es ja gerade wichtig, die Vokabeln dauerhaft irgendwie im Gehirn zu verankern. Daher sind gerade solche Wortbilder beim Fremdsprache lernen ausgesprochen hilfreich.

Es handelt sich dabei im Grunde genommen um Eselsbrücken und dass das menschliche Gehirn sich mithilfe von Eselsbrücken deutlich mehr merken kann als ohne, wissen wir ja bereits seit der Grundschule – man denke nur an den bekannten und eingängigen Spruch „wer nämlich mit h schreibt ist dämlich“. Und was für Deutsch, Mathe, Geschichte etc. steht, kann natürlich beim Fremdsprache lernen auch nicht falsch sein.

Eigens dafür gibt es nun Lehrbücher auf dem Markt, bei denen Vokabeln mit dazu passenden Wortbildern verknüpft werden sollen. In diesen Büchern werden über 100 Vokabeln auf lustige Weise mitsamt einem passenden Bild vorgestellt, so dass das Fremdsprache lernen in kurzer Zeit einen ganzen Schritt vorangehen sollte.

Man hat außerdem herausgefunden, dass das Gehirn sich solche Wortbilder umso eher merken kann, je skurriler sie sind. Einfaches, aber einprägsamen Beispiel: Zwei Schildkröten turteln miteinander. Schildkröte heißt auf Englisch „turtle“ und schon hat das Gehirn – hoffentlich – die Verbindung hergestellt und weiß künftig immer, dass die passende Vokabel zur Schildkröte „turtle“ ist.

Natürlich hat diese Methode zum Fremdsprache lernen auch ihre Grenzen. Schließlich gibt es leider nicht zu jeder Vokabel ein passendes Wortbild und nicht zu jeder Sprache ein Lehrbuch. Und nicht jeder verfügt über ausreichend Phantasie, um sich seine Wortbilder selber zusammenzustellen und auszudenken.

Ideal ist die Möglichkeit zum Fremdsprache lernen, genauer gesagt zum Vokabeln lernen, allerdings vor allem für Anfänger, deren Wortschatz noch nicht allzu groß ist und die in kurzer Zeit möglichst viele Vokabeln hinzu lernen wollen.

Außerdem ist diese Methode für Menschen jeden Alters geeignet, es fordert sogar unser Gedächtnis und ist somit eine ideale Methode, um unser Gedächtnis auf Trab zu halten – das ist Fremdsprache lernen ja ohnehin.

Erhältlich sind solche Bücher zum Fremdsprache lernen bislang in den gängigen Sprachen wie englisch, italienisch und spanisch. Wer eine Fremdsprache lernen will, sollte es vielleicht tatsächlich mithilfe dieser Bücher versuchen, denn ganz davon abgesehen, dass es effektiv ist, macht es auch eine ganze Menge Spaß.


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